„Wo die Gräben ziehen durch das Bruchenland“

Wo die Gräben ziehen durch das Bruchenland,
dort wo erstand daraus das heut‘ge Ackerland.
Fuhrn und Felder grünen, frisch im Sonnenschein,
da ist meine Heimat, nur dort möchte ich sein!

Hügel, Täler sieht mein Auge weit und breit,
und auch Äcker, Weiden in Unendlichkeit.
Wo die Ähren wogen, leicht im Sommerwind,
da bin ich zu Hause, dort das Glück ich find!

Über Baum und Busch ganz leis das Käuzlein treckt,
schmucke Häuschen, drinnen sind im Grün versteckt.
Stille Straßen, Gärten seh ich rings um her,
das ist meine Heimat, die ich tief verehr!

Boschel in dem Bruche. Dörfchen lieb und fein,
trägst mir Glück und Friede, in mein Herz hinein.
Und reißt mich das Schicksal einmal von dir weit,
du bleibst meine Heimat, denk dein alle Zeit.

 

Geschrieben: ca. 1958 von Emmy Wollermann
Melodie: “Wo die Nordseewellen trecken an den Strand”
Quelle: Marianne Frick

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